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	<title>DALARNA Kattendorfer Reiterhof</title>
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	<description>Reiten in Partnerschaft</description>
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		<title>Reitkurse in den Sommerferien</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 06:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[WAS WIR ANBIETEN: 
 
 Es gibt Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene von 4 bis 90 Jahren in allen Wochen, wenn genügend Anmeldungen vorliegen. Diese finden jeweils von Montag bis Freitag statt. Ein Kurs läuft also 5 Tage lang, dauert täglich 3 Stunden und kostet 75 €.
 


 
 
WEITERE ANGEBOTE:
SPRINGSTUNDEN 
 
In der 4. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #000080;"><strong>WAS WIR ANBIETEN:</strong></span><strong> </strong></h3>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>Es gibt Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene von 4 bis 90 Jahren in allen Wochen, wenn genügend Anmeldungen vorliegen. Diese finden jeweils von Montag bis Freitag statt. Ein Kurs läuft also 5 Tage lang, dauert täglich 3 Stunden und kostet 75 €.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #000080;"><strong>WEITERE ANGEBOTE:</strong></span></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>SPRINGSTUNDEN </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der 4. – 6. Woche bieten wir jeweils am Montag und Dienstag Abend Springstunden für mindestens vier Teilnehmer an. Preise nach Absprache.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>ELTERN – KIND – KURS (für Eltern mit Kleinkindern)</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Stunden täglich, von Montag bis Freitag. Preise und Termine (in der 4., 5. oder 6. Woche) nach Absprache.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>INTENSIV-UNTERRICHT  (einzeln oder in Kleingruppen) </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong>In allen Ferienwochen am Donnerstag und Samstag, Preise und Termine nach Absprache.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>SCHNUPPERKURS FÜR ERWACHSENE (für Anfänger und Wiedereinsteiger)</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Kurs dauert drei Abende, jeweils 2,5 Stunden und wird von Mittwoch bis Freitag stattfinden. Preise und Termine (in der 4., 5. oder 6. Woche) nach Absprache.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>THERAPEUTISCHES REITEN</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie jedes Jahr bieten wir in Kooperation mit dem Rauhen Haus regelmäßig therapeutisches Reiten für Feriengruppen des Gästehauses an.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das therapeutische Reiten für diejenigen Reiter, die regelmäßig im Einzelsetting stattfindet, kann auf Wunsch und nach Absprache in den Ferien weiterlaufen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>WUNSCH-PROGRAMM</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es besondere Wünsche, besondere Schwerpunkte, spezielle Themen? Wir versuchen, sie in die Tat umzusetzen.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #333399;"><strong>ANMELDUNG:</strong></span><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Per Anmeldezettel (im Reitstall) oder telefonisch unter 04191 &#8211; 85930 oder per Mail unter info@kattendorfer-reiterhof.de</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center">
<p align="center"><span style="color: #000080;"><strong>Wir wünschen Allen</strong></span></p>
<p align="center"><span style="color: #000080;"><strong>eine schöne Sommerzeit!</strong></span></p>
<p align="center"><span style="color: #000080;"><strong> </strong></span></p>
<p align="center"><span style="color: #000080;"><strong>E</strong><strong>uer  DALARNA-Team</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Wiehern tönt aus Österreich..</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 07:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie einige von Euch bestimmt mitbekommen haben, ist ein zweibeiniges Mitglied der Kattendorfer Herde seit einigen Wochen auf fremden Koppeln unterwegs und galoppiert durch den Wienerwald.  Seit Anfang April bin ich nun schon am Schottenhof, einem Zentrum für Tiergestützte Pädagogik, das direkt am Stadtrand Wiens am Wienerwald gelegen ist. Die Arbeit mit vielen Tieren (Pferden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie einige von Euch bestimmt mitbekommen haben, ist ein zweibeiniges Mitglied der Kattendorfer Herde seit einigen Wochen auf fremden Koppeln unterwegs und galoppiert durch den Wienerwald.  Seit Anfang April bin ich nun schon am Schottenhof, einem Zentrum für Tiergestützte Pädagogik, das direkt am Stadtrand Wiens am Wienerwald gelegen ist. Die Arbeit mit vielen Tieren (Pferden, Eseln, Ziegen, Kaninchen, Katzen, Hunden, Huhn und Hahn) bereitet mir große Freude, fordert mich aber auch täglich aufs Neue heraus. Ich habe in meinen Monaten hier mit Kindern jeden Alters und verschiedenen Beeinträchtigungen arbeiten dürfen.</p>
<p>Bisher habe ich es nicht für möglich gehalten, dass der Hahn Mr. Gaga auf dem Unterarm sitzend reiten kann, oder das er ganz vorsichtig Butterkekskrümel (das ist seine absolute Lieblingsspeise) aus den Händen der Kinder picken kann. Der Hahn hat am Hof das absolute Sagen und wenn die zwei Laufenten, die am Teich leben, zum Stall herauf gewatschelt kommen, um sich ein bisschen Futter abzuholen, dann verjagt er diese häufig und sogar die Hunde haben großen Respekt vor ihm.</p>
<p>Auch wenn ich mich an österreichische Ausdrücke wie Mistkübel, Stiege oder Gelse (norddeutsch: Mücke) gewöhnt habe, merkt man doch meinen deutschen Einfluss: Ein gesamter Kurs sprach am Ende einer Woche von einer Schubkarre und nicht wie gewöhnlich von einer Scheibtruhe, auch habe ich mit den Kindern den Boden gefegt und nicht gekehrt. <img src='http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einmal im Jahr findet hier am Schottenhof das Familienfest statt, eine Benefizveranstaltung, die wie unser Sommerfest aufgebaut ist. Als wir am Abend vorher schon die riesengroße Almdudler-Hüpfburg aufgebaut haben, mussten wir diese natürlich testen und u.a. dank der Hüpfburg wurde das Fest ein Erfolg bei wunderschönem Sonnenschein.</p>
<p>Für unser heimisches Sommerfest in Kattendorf wünsche ich euch ebenso gutes Wetter, eine tolle Aufführung und ganz viel Spaß und Freude.</p>
<p>Bis in einigen Wochen,</p>
<p>Maj Anna</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Widerspenstigen Zähmung</title>
		<link>http://www.kattendorfer-reiterhof.de/2011/06/11/der-widerspenstigen-zahmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 13:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotos zum Kurs finden Sie in der Galerie unter &#8220;Schnupperkurs für Erwachsene.&#8221;
Hier ein Bericht von Karin B.:

Meine Eltern hatten es gut gemeint. Auf dem Rücken eines Ponys sollte Klein-Karin abgelichtet werden – damals, vor über vierzig Jahren &#8211; in einem Freizeitpark. Das unfreiwillige Aufsitzen endete in einem Desaster: Tränen flossen und was blieb, war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fotos zum Kurs finden Sie in der <strong>Galerie</strong> unter &#8220;Schnupperkurs für Erwachsene.&#8221;</p>
<p>Hier ein Bericht von Karin B.:</p>
<p><a rel="lightbox" title="Selbständig Lenken" href="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2011/06/homepage00081.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-523" title="Selbständig Lenken" src="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2011/06/homepage00081-300x199.jpg" alt="Selbständig Lenken" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Meine Eltern hatten es gut gemeint. Auf dem Rücken eines Ponys sollte Klein-Karin abgelichtet werden – damals, vor über vierzig Jahren &#8211; in einem Freizeitpark. Das unfreiwillige Aufsitzen endete in einem Desaster: Tränen flossen und was blieb, war die Überzeugung: „Pferde sind bockig, unberechenbar, doof und zwicken beim Füttern in die Finger!“ „Was also – um alles in der Welt &#8211; soll ich heute auf diesem Reiterhof?“ „Ja, gerade weil Du Pferde blöd findest, sollst Du mitkommen“, erwidert mein Mann(fred), der sich schon seit Wochen auf diese drei Tage freut. „Ok, da bin ich – keine Ahnung, wozu!&#8230;“ Was Irma wohl von mir denkt, als ich sie am Freitag so begrüße? Das bleibt ihr Geheimnis. Mit einem Lächeln erklärt sie Bianca, Christiane, Manfred, Stefan, Wendy und mir den Ablauf der kommenden Tage. Ich bin fasziniert von der Ruhe, die dabei von ihr ausgeht. „Gut, dann holen wir erst mal drei  Pferde aus dem Stall. Die könnt Ihr jeweils zu zweit putzen und striegeln.“ „Aha, ganz klasse, nun muss ich auch noch in meiner Freizeit putzen!“  ist mein letzter „blöder“ Gedanke – ich schwör’s! Es ist sicherlich kein Zufall, dass Irma für mich Toni ausgesucht hat. Mit seinen 23 Jahren hat er schon  viele störrische Menschen er-tragen. Den kann auch eine querköpfige Karin nicht erschüttern. <span id="more-514"></span></p>
<p>„Hallo, Du bist also der Toni“, spreche ich den Gaul vor seiner Box zaghaft an und schaue ihm dabei höflich in die Augen. Wie ich später erfahre, hilft  das Einreden auf das Tier eher dem Menschen, um Hemmungen oder Ängste abzubauen. Und dass Toni beim direkten Augenkontakt nicht aggressiv wird (das entspräche nämlich seinem natürlichen Verhalten), sondern gelassen bleibt, habe ich seiner jahrelangen Erfahrung mit unwissenden „Neulingen“ zu verdanken. Tiersprache ist eben nicht Menschensprache. Sarah, Wendys Tochter, steht uns mit Rat und Tat beiseite, während ich diesen mächtigen, muskulösen Pferdekörper striegele.  Wie warm der ist! Und haarig! Aber das stört mich kein bisschen – er scheint meine ausgedehnte Massage zu genießen. Nach diesem ausgiebigen Verwöhnprogramm  (das Fell glänzt und die Hufe sind sauber ausgekratzt) steht der große Moment bevor.  Wir sollen gleich &#8211; nach dem Aufsitzen mit Hilfe eines  riesigen „Hockers“ &#8211; zunächst mal wahrnehmen, wie es sich anspürt, auf dem Pferderücken über den Platz zu schreiten. „Wer will als Erstes?“ „Ich!“ – höre ich mich rufen  ;o) Wow, sooo ein breiter Rücken! Und dieses geschmeidige Rückgrat – trotz der Größe! Ich spüre Tonis Atmung. Sein warmes Fell. Seine Muskeln. Wie unglaublich sensibel dieses Tier ist! Es reagiert auf die kleinste Zügelbewegung (Irma läuft neben Toni her, hält dabei locker die Zügel in der Hand).</p>
<p>Ok, Karin, Lektion eins: Eigentlich ist es ziemlich nett von diesem  Lebe-Wesen, Dich auf seinem Rücken zu tragen. Ja, es hat seinen eigenen Willen (genau wie Du&#8230;), aber es ist bereit, auf Deine Signale zu reagieren – Du musst nur lernen, sie eindeutig auszusenden.</p>
<p>Als ich später auf dem Nachhauseweg unentwegt von „meinem Toni“ schwärme, wird Manfred schon eifersüchtig. Die Freude auf den nächsten Tag ist groß. Stolz erzähle ich jedem, der mir über den Weg läuft: „Ich gehe zum Reiten!“</p>
<p>Genau genommen hat es mit Reiten noch nicht viel zu tun, was wir am zweiten Tag machen: Bei herrlichem Sonnenwetter dürfen wir im Schritt auf die angrenzende Weide. Zunächst hält Manfred  die Zügel  und läuft neben uns her, während ich einfach nur versuche, mich den Bewegungen „meines“ Pferdes anzupassen. Das ist heute Nanne, eine junge „Dame“. Sie ist natürlich ganz anders gebaut als Toni und nicht ganz so geschmeidig; noch etwas „eckig“ und impulsiver.  Wieder zurück auf dem „Platz“ erlebe ich denn auch was es bedeutet, wenn eine Stute „rossig“ ist: Für Nanne gibt es eindeutig noch Wichtigeres, als mich im Schritt Runde für Runde auf dem  Rücken zu balancieren&#8230; Den  jungen Wallachen vor den angrenzenden Ställen beim Buchstaben „E“ macht sie regelmäßig schöne Augen. Da scheitern meine Bemühungen, unmissverständlich zu signalisieren, dass wir beide nun bitteschön nicht zum Flirten stehen bleiben, sondern brav weiter traben, bis ich das Kommando zum Anhalten gebe.</p>
<p>Am dritten Tag lerne ich, dass das „Lenken“ eigentlich „fast“ so einfach ist, wie beim Fahrradfahren. Sagt Irma. Tja, finde ich gar nicht&#8230; Den Fahrradlenker kann ich fest packen und willentlich in eine Richtung drehen– so ein dünner Zügel hingegen leistet keinen Widerstand. Muss ich erwähnen, dass ich beim Slalom-(Schritt)Reiten mächtig ins Schwitzen komme?  Was bei geübten Reitern locker-lässig und selbstverständlich aussieht, fordert meine ganze Konzentration.</p>
<p>Umso größer ist meine Bewunderung für Irma, die uns anschließend ein  „Join Up“ zeigt. Wie wir erfahren, hat der  1935 geborene „Pferdeflüsterer“ Monty Roberts mit dieser Methode bahnbrechende Erfolge erzielt.</p>
<p>In der kleinen Reithalle beobachten wir mucksmäuschenstill diese ca. fünfminütige Demonstration. Mae, eine junge, wild aufgewachsene, menschenscheue englische Stute, steht sichtlich verunsichert neben Irma.  Diese hält keinen Blickkontakt, spricht nicht mit dem Tier, scheint ihm jedoch durch ihre freundliche, aber bestimmte Körperhaltung Respekt einzuflößen. Dann versetzt sie Mae -  durch mehrmaliges  Zuwerfen eines Seils  und einen festen Blick in die Augen &#8211; in eine künstlich herbeigeführte Fluchtsituation. Irma simuliert mit dieser Aktion das zeitweise Ausstoßen aus der Herde bei Fehlverhalten. Ein frei lebendes Pferd würde mehrere Hundert Meter flüchten, doch hier merkt das Tier, dass ein Entkommen nicht möglich ist. Ihm bleibt nur, ausgestoßen Runde um Runde am Hallenrand entlang zu galoppieren &#8211; eine ausweglose Situation. Also sendet Mae  innerhalb weniger Minuten Verbrüderungssignale aus: Ihre Ohren orientieren sich zu Irma hin, die  während der gesamten Zeit nichts anderes tut, als sich im Zentrum der Halle mit minimalistischer Bewegung um die eigene Achse zu drehen. Nun beginnt Mae zu kauen und zu lecken. Hiermit will sie signalisieren, dass sie „eigentlich nur ein harmloser Pflanzenfresser“ ist. Ihr Schritt verlangsamt sich. Als sie schließlich ihren Kopf tief senkt und sich rund macht, bleibt Irma stehen. Sie wendet dem Tier halb den Rücken zu und scheint gelassen auf den Boden vor sich zu schauen. Dies weckt die Neugierde bei dem Pferd &#8211; es bleibt unvermittelt stehen. Noch unsicher geht es dann langsam von hinten auf Irma zu. Zur Belohnung für die Annäherung reibt Irma Mae – ohne sie dabei anzuschauen &#8211; die Stirn. Durch diese Geste erfährt das Tier, dass Irma ihr wohl gesonnen ist und Sicherheit  gibt. Als Irma nun einige Schritte geht, folgt ihr Mae ruhig nach, um den „Herdenersatz“ nicht zu verlieren. Die Stimmung in der Halle ist heiter und entspannt. Wir Zuschauer sind sprachlos und äußerst beeindruckt von dieser einfühlsamen Art der Kommunikation.</p>
<p>Monty Roberts‘ Devise: „Wenn wir mit dem Pferd in seiner Sprache vernünftig reden, wird es tun, was wir möchten. Aber nur, weil es das auch selber will &#8211; und nicht, weil es dazu gezwungen wurde&#8221;  klingt noch lange bei mir nach.</p>
<p>Sollte jeder in seinen Alltag einbauen – könnte auch in der einen oder anderen Situation in der Familie oder am Arbeitsplatz funktionieren  &#8230; ;o)</p>
<p>Nie hätte ich gedacht, dass ich hier so viel lernen würde! Irma, Toni &amp; Freunde: Ganz  lieben Dank für diese intensive Zeit mit Euch. Wir kommen wieder – versprochen!</p>
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		<item>
		<title>Pferd hilft Mensch!</title>
		<link>http://www.kattendorfer-reiterhof.de/2011/06/10/helmut/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 11:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen- therapeutisch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Pferd hilft Mensch!&#8221; 
Ein Bericht von Helmut über seine Erlebnisse mit dem Therapeutischen Reiten im Reiterhof Kattendorf DALARNA
 
Warum es gut tut, auf einem Pferd zu sitzen, habe ich erst lernen  müssen. Dieses große Tier, genannt Pferd oder Pony (ich weiß nicht, wie  sie noch alle heißen), also die haben mir immer großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Pferd hilft Mensch!&#8221; </strong></p>
<p><strong>Ein Bericht von Helmut über seine Erlebnisse mit dem Therapeutischen Reiten im Reiterhof Kattendorf DALARNA</strong></p>
<p><strong> </strong><a rel="lightbox" title="Helmut 2" href="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8921-medium.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-83 alignleft" title="Helmut 2" src="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2008/03/img_8921-medium.thumbnail.JPG" alt="Helmut 2" width="128" height="85" /></a></p>
<p>Warum es gut tut, auf einem Pferd zu sitzen, habe ich erst lernen  müssen. Dieses große Tier, genannt Pferd oder Pony (ich weiß nicht, wie  sie noch alle heißen), also die haben mir immer großen Respekt  abverlangt. Soviel Kraft, soviel Gewicht – da halte ich lieber Abstand,  denn eine zu große Nähe macht Angst.</p>
<p>Dann aber lernte ich eine andere Seite kennen. Und heute bin ich ein  überzeugter Freund von Antonio, einem Kasachisches Kaltblut, einem  geduldigen Pferd mit einer so unerschütterlichen Ruhe, dass ich Toni,  wie wir ihn nennen, immer wieder gerne begrüße.</p>
<p>Nun, das ist ein Teil meines Lernprozesses der letzten Monate, denn  ich habe mit dem Therapeutischen Reiten begonnen. Heute steige ich von  meinem Rollstuhl in der Reithalle auf das Podest, neben dem Toni und  Annika, die Reitlehrerin und Therapeutin, stehen. Toni wartet in aller  Ruhe ab, dreht den Kopf in Richtung Rollstuhl, er weiß, dort warten die  Möhren auf ihn. Die gibt es aber erst nach der Arbeit. Ich hangele mich  meinen Armen und der Unterstützung von Annika auf Tonis Rücken. Gar  nicht so einfach, ein Bein muss schließlich über den Rücken hinüber und  meine Beine wollen oft nicht so ohne weiteres (Spätfolgen der  Kinderlähmung), da ist Hilfe erforderlich.<span id="more-482"></span></p>
<p>Nach etlichen Reitstunden ist mir Toni nun so vertraut, dass Annika  die Anweisung KOMM MIT an Toni gibt, er sich in Gang setzt und ich dort  in dieser Höhe (1,50 m) nun die Aufgabe habe, nicht hinunter zu fallen.  Das ist übrigens noch nicht passiert – erstaunlich, nicht wahr? Das  Übungsprogramm ist vielfältig: die Sitzpositionen ändern: nach vorne auf  das Pferd legen, im Stand und im Gang. Dann natürlich nach hinten  kippen (echt, mal eben: lege dich mal nach hinten aus dem Sitz, völlig  entspannen, wau, ich bin stolz auf mich) und ebenfalls im Stand oder in  Bewegung. Nun seitlich, so herum und anders herum&#8230;</p>
<p>Oder heute mal reiten lernen, mit Zügel oder mit Halsring. Oder zum  Schluss mal im Trab? Bitte schön, und schon geht es los: völlig  entspannt mit der richtigen<br />
Anspannung im Rücken (bloß nicht so viel denken, Helmut, fühlen!) eine Hallenseite Trab.</p>
<p>Was bringt mir das therapeutische Reiten? Mein Körper ist in letzter  Zeit zunehmend angespannt, verkrampft. Auf dem Pferd bin ich plötzlich  locker, kann den vielen Bewegungen des Pferdekörpers ohne Verspannung  folgen. Da kann ich nur staunen und mich freuen. Und ich merke, wie  meine Muskulatur in manchen Bereichen kräftiger geworden ist, zum  Beispiel im Rücken.</p>
<p>Ich kann nur sagen, es ist so angenehm auf dem Pferderücken von Toni  zu liegen, alle Körperteile von mir entspannt hängen lassen und Tonis  warmen, weichen Körper zu spüren, die Bewegungen, die Atmung, seine  Reaktionen auf meine Bewegungen. Unglaublich, wie so ein großes Pferd  feinfühlig ist.</p>
<p>Dann der letzte Akt: Toni bekommt die Möhren: eine, die zweite, die  dritte (sind alles Kleine) und dann? Alle, nein, Toni glaubt es nicht,  kommt näher, schnuppert hier und da, den ganzen Rollstuhl auf und ab. Es  ist einfach herrlich, dieser Kontakt, die Verbundenheit zu dem Pferd.</p>
<p>Um es auf einen Nenner zu bringen: es tut meinem Körper, meinem Geist  und meiner Seele wirklich gut: das Therapeutische Reiten ist eine sehr,  sehr gute Medizin.<br />
Oft lege ich mich anschließend in die Badewanne, summe vor mich hin,  habe gute Laune. Ja, so geht es mir mit dieser Art von Therapie. Noch  Fragen?</p>
<p><a rel="lightbox" title="Helmut auf Antonio mit Marie als Helferin" href="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2008/01/img_8924-medium.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-75" title="Helmut auf Antonio mit Marie als Helferin" src="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2008/01/img_8924-medium.thumbnail.JPG" alt="Helmut auf Antonio mit Marie als Helferin" width="128" height="85" /></a></p>
<p>Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gartenzwerge gesucht!</title>
		<link>http://www.kattendorfer-reiterhof.de/2011/06/08/gartenzwerge-gesucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Dekoration eines neuen Geländehindernisses suchen wir noch einige größere gut erhaltene Gartenzwerge. Welcher Gartenzwergbesitzer möchte unserem Verein einen Gartenzwerg spenden? Über ernstgemeinte Zuschriften unter info@kattendorfer-reiterhof.de freuen wir uns sehr!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Dekoration eines neuen Geländehindernisses suchen wir noch einige größere gut erhaltene Gartenzwerge. Welcher Gartenzwergbesitzer möchte unserem Verein einen Gartenzwerg spenden? Über ernstgemeinte Zuschriften unter info@kattendorfer-reiterhof.de freuen wir uns sehr!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In den Sommer feiern</title>
		<link>http://www.kattendorfer-reiterhof.de/2011/06/08/in-den-sommer-feiern/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 06:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir laden alle Reiterinnen und Reiter, Eltern und Geschwister, Freunde und Ehemalige sowie Zukünftige und alle Interessierten herzlich ein zum traditionellen Sommerfest:
SOMMERFEST
AM 18. JUNI 2011
AUF DEM
DALARNA
KATTENDORFER REITERHOF

14 UHR
GOTTESDIENST
IN DER REITHALLE

AB 15 UHR
KUCHENBUFFET
SPIELE und REITEN für alle

AUFFÜHRUNG:
IN DEN SOMMER SPRINGEN
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir laden alle Reiterinnen und Reiter, Eltern und Geschwister, Freunde und Ehemalige sowie Zukünftige und alle Interessierten herzlich ein zum traditionellen Sommerfest:</p>
<p align="center"><strong>SOMMERFEST</strong></p>
<p align="center"><strong>AM 18. JUNI 2011</strong></p>
<p align="center">AUF DEM</p>
<p align="center">DALARNA</p>
<p align="center">KATTENDORFER REITERHOF</p>
<p align="center">
<p align="center"><strong>14 UHR</strong></p>
<p align="center"><strong>GOTTESDIENST</strong></p>
<p align="center">IN DER REITHALLE</p>
<p align="center">
<p align="center"><strong>AB 15 UHR</strong></p>
<p align="center"><strong>KUCHENBUFFET</strong></p>
<p align="center">SPIELE und REITEN für alle</p>
<p align="center">
<p align="center"><strong>AUFFÜHRUNG:</strong></p>
<p align="center"><strong>IN DEN SOMMER SPRINGEN</strong></p>
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		<title>Schnupperkurs für Erwachsene</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 13:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den Osterferien fand auf dem Kattendorfer Reiterhof ein Schnupperkurs rund ums Pferd für Erwachsene statt. Auf dem Programm standen neben Pferdepflege und ersten Erfahrungen auf dem Pferderücken auch das Sozialverhalten und die Kommunikation von Pferden im Herdenverband auf dem Programm. Durch das Erlernen der Grundkenntnisse in „Pferdesprache“ wird die Basis für eine gelungene Kommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Osterferien fand auf dem Kattendorfer Reiterhof ein Schnupperkurs rund ums Pferd für Erwachsene statt. Auf dem Programm standen neben Pferdepflege und ersten Erfahrungen auf dem Pferderücken auch das Sozialverhalten und die Kommunikation von Pferden im Herdenverband auf dem Programm. Durch das Erlernen der Grundkenntnisse in „Pferdesprache“ wird die Basis für eine gelungene Kommunikation zwischen Mensch und Pferd geschaffen.</p>
<p>Beim geführten Reiten auf dem Pferderücken konnten die Teilnehmer Vertrauen fassen, sich darauf konzentrieren, ihr Gleichgewicht auf dem schaukelnden warmen Pferd zu finden, und eine andere Perspektive auf die Welt einnehmen. Am zweiten Tag erlaubte das schöne Wetter einen Spazierritt auf unseren Reitwegen um die Koppeln am Kattenberg.  Das selbständige Vorbereiten der Pferde unter sachkundiger Anleitung sowie die Aufgabe, ein Pferd zu führen, ermöglichte den Teilnehmern kleine Einblicke in die eigene Durchsetzungsfähigkeit..</p>
<p>Nach drei Nachmittagen war die kurze Reise in die Welt der Pferde viel zu schnell wieder beendet.  In der Rubrik <strong>„Erfahrungsberichte“ </strong>kommt eine Teilnehmerin zu Wort. Lesen Sie dort weiter. In der <strong>Galerie</strong> finden Sie die entsprechenden Fotos.</p>
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		<title>Eine Kiefer geht auf die Reise&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 07:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am sonnigen Ostermontag trafen sich einige entschlossene Damen und ein hilfsbereiter Bruder, um die Spende von Familie Kluth an den Reitverein, einen schönen Kiefernstamm, aus Kaltenkirchen nach Kattendorf zu transportieren. Der Baum war so schwer, dass er nur auf Hölzern bewegt und gerollt werden konnte, während die einen schoben, die anderen an Seilen zogen. Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am sonnigen Ostermontag trafen sich einige entschlossene Damen und ein hilfsbereiter Bruder, um die Spende von Familie Kluth an den Reitverein, einen schönen Kiefernstamm, aus Kaltenkirchen nach Kattendorf zu transportieren. Der Baum war so schwer, dass er nur auf Hölzern bewegt und gerollt werden konnte, während die einen schoben, die anderen an Seilen zogen. Nachdem der Baum mit einigem Geschick und gut koordinierter Körperkraft in den Anhänger verladen war, waren alle erleichtert, dass der Stamm überhaupt hineinpasste. Der Transport und das Abladen waren dann vergleichsweise einfach. Der Stolz unserer Reiterinnen, selbständig für ein schönes Geländehindernis gesorgt zu haben, ohne Pippi Langstrumpf um Hilfe bitten zu müssen, war groß. Der Muskelkater am nächsten Tag ebenso.</p>
<p>Wir danken Familie Kluth sehr herzlich für die Spende des schönen Baumstamms und die tatkräftige Unterstützung beim Verladen!</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" title="Das neue Hindernis" href="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2011/06/homepage0007.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-467" title="Das neue Hindernis" src="http://www.kattendorfer-reiterhof.de/wp-content/uploads/2011/06/homepage0007-300x225.jpg" alt="Das neue Hindernis" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Geländekurs in den Osterferien 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 14:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Jahr wollten wir die Osterferien dazu nutzen, die Pferde und Reiter für die Sommersaison fit für das Reiten im Gelände zu machen, und boten einen Geländereitkurs für alle, die mindestens das große Hufeisen vorweisen konnten, an. Mit zwölf Reiterinnen kam eine stattliche Truppe zusammen, die nach Alter und Erfahrung im Gelände in zwei Gruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr wollten wir die Osterferien dazu nutzen, die Pferde und Reiter für die Sommersaison fit für das Reiten im Gelände zu machen, und boten einen Geländereitkurs für alle, die mindestens das große Hufeisen vorweisen konnten, an. Mit zwölf Reiterinnen kam eine stattliche Truppe zusammen, die nach Alter und Erfahrung im Gelände in zwei Gruppen geteilt wurde. Die jüngeren hatten die Gelegenheit, ihre ersten Erfahrungen im Gelände zu machen und sich allmählich auf den Reitpass vorzubereiten, der als der &#8220;Führerschein fürs Geländereiten&#8221; gilt. Die Fortgeschrittenen konnten ihre bereits vorhandenen Erfahrungen festigen sowie unter Anleitung die jungen Pferde an das Reiten im Gelände vorsichtig heranführen. Darüber hinaus wurden die praktischen Erfahrungen mit theoretischen Grundlagen zum Reiten und Verhalten im Gelände vorbereitet und ergänzt. Der krönende Abschluß waren am letzten Tag des Kurses die Ausritte in das nahe gelegene Waldgebiet und zurück durch das Dorf.</p>
<p>Nicole und Sarah haben ihre Erlebnisse beim Geländekurs hier erzählt:</p>
<p><span id="more-434"></span></p>
<p>Am Dienstag nach Ostern ging es los, keiner wusste genau was eigentlich auf uns zukommen sollte.  Wir munkelten zwar, dass das „Maj Anna-Hindernis“ eingeweiht werden sollte, dass wir um die Koppeln reiten würden und dass wir ein Galopptraining machen sollten. Aber was genau, dass war ein Rätsel. Um 15:00 Uhr standen somit elf von zwölf Reiterinnen mit freudigen Erwartungen im Stall. Doch bevor das Reiten beginnen konnte, besprachen Göta und Insa mit der jüngeren Gruppe (Aylin, Inken, Lena, Celina und Nathalie) die Theoriethemen „Materialkenntnis,“ „Versorgen nach dem Ausritt“ und „Ausrüstung.“ Nach einer Stunde intensiver Theorie wurden in Windeseile die Pferde der ersten Truppe fertig gemacht. Nachdem die fünf Reiterinnen auf dem Pferd saßen und mit Irma losgezogen waren, schnappte sich die zweite Gruppe, in der Janina, Göta, Insa, Svenja, Kristina und Nicole waren, ihre Pferde und machte sie fertig, damit es pünktlich um 17:30 losgehen konnte. Der erste Tag sollte ein Eingewöhnungstag sein. Das heißt entspanntes Reiten um die Koppeln mit der Gruppe oder auch mal Paarweise. Anschließend ging es auf die Koppel wo wir „Pas-de-deux-reiten“ übten. Zum Abschluss des Tages sprangen wir noch einige Hindernisse, die das Highlight des Tages ausmachten.</p>
<p>Am zweiten Tag kam Sarah auch dazu und nahm mit der ersten Gruppe die Theoriethemen „Verhalten im Gelände“, „Verhalten im Wald“, „Gesetze im Gelände“ und „Sicherheitsregeln“ durch. Nachdem alle Fragen geklärt waren, konnte die erste Gruppe erneut die Pferde erklimmen und zu einem neuen Abenteuer auf den Koppel aufbrechen. An diesem Tag durfte Nicole auf Rico in der ersten Gruppe mitreiten und feststellen, dass der kleine Hallodri im Gelände doch ganz lieb sein kann. Nachdem die erste Gruppe sicher und heil wieder im Stall ankam, ging es für die zweite Gruppe wieder los. Der Anfang war so ähnlich aufgebaut wie der Mittelteil des ersten Tages. Als Abteilung ritten wir zuerst auf der Koppel, wobei die Aufgabe im Reiten einfacher Bahnfiguren bestand. Anschließend konnte jeder für sich bzw. paarweise die Koppel überqueren. Als die Aufgaben erledigt waren ging es wieder paarweise auf die Reise um die Koppel, wo nach und nach immer mehr Sprünge hinzukamen.</p>
<p>Am Tag drei gab es Theorieunterricht mit Nicole, diesmal gab es die Themen „Erste Hilfe“, „Giftpflanzen“ und „Ethische Grundsätze“. Bei dem Thema „Erste Hilfe“ hatte Nicole wunderbare Hilfe von einer persönlichen Assistentin, einer Sanitäterin die direkt vor Ort war, nicht wahr Kristina?! Und somit wurden wir alle in die neuesten Sofortmaßnahmen eingewiesen und ich glaube, nun kann jeder von uns die stabile Seitenlage, ohne jemanden damit noch mehr zu gefährden. Mit gutem Gewissen, dass wir in einem Notfall sicher gerettet werden konnten, stieg die erste Gruppe zum dritten Mal diese Woche aufs Pferd. Mit einem Highlight mit dem Namen „Baumstamm“ oder „Maj Anna-Hindernis“ wurde der Tag für die erste Gruppe beendet und alle waren sehr zufrieden, den Baumstamm erfolgreich geschafft zu haben. In der zweiten Gruppe wurde es schon ein bisschen schwieriger für Pferd und Reiter, da heute das selbstständige Reiten um die Koppeln geübt wurde, was einigen Pferden nicht ganz paßte. Aber wie können wir es ihnen kaum übel nehmen, denn keiner geht gern alleine, wenn überall „Gefahren“ und „Raubtiere“ lauern. Nachdem alle Schwierigkeiten gemeistert waren, wurden die Sprünge dazu genommen und man kann sagen, die Pferde waren schon richtige kleine Profis und hatten eine Menge Spaß dabei. Zum krönenden Abschluss gab es dann das Galopptraining. Die Aufgabe bestand darin, einmal um alle Koppeln zu galoppieren, während Irma die Zeit stoppte. Hier gab es wie immer Überraschungen, denn manche Pferde wollten die Strecke noch verlängern und bis zum Stall sprinten, andere wollten wiederum gar nicht von den anderen weg, Fridolin z.B. wollte zu seinem neu gewonnen Kumpel Toke zurück und Tom wurde zum schnellen Überflieger&#8230; Anschließend ging es gemütlich hinunter zurück in den Stall.</p>
<p>Am letzten Tag des Geländetrainings hatte Irma einen Ausritt vorgesehen, wo sie in beiden Gruppen mitritt. In der ersten Gruppe war sie die Tete mit Natan. (Er hatte die Ehre  zweimal an diesem Tag ausreiten zu dürfen, da er um seine Bauchmitte etwas füllig geworden ist und somit den letzten Winterspeck ein wenig abtrainieren sollte). Bei der zweiten Gruppe hatte sie Mae und mit ihr ein wenig zu kämpfen, so wie andere Reiterinnen auch. Auf dem Weg in dem Wald jagte ein großer Rasensprenger den Pferden Angst ein, so dass Toke sich entschied, sich hinter Suleika und den anderen zu verstecken. Sobald wir den Wald erreicht hatten, wurde alles ruhiger und alle konnten die Ruhe im Wald und das Pferd-Mensch-Gefühl genießen. Beim Rückweg durchs Dorf kamen uns Autofahrer entgegen, die leider nicht entgegenkommend und somit viel zu schnell waren. Gleichzeitig stand in einem Vorgarten auch noch ein Rasensprenger, der die Straße mitbewässerte. Zwei Gefahrenquellen auf einmal!! Natan ging unerschrocken vorbei, was uns auch ein wenig überraschte. Der größte Teil der Anderen guckte und war verwundert. Bosse traute sich schließlich auch vorbei, nachdem seine „große“ Freundin Suleika es ihm tapfer vorgemacht hatte und  unser kleiner Toke wäre Fridolin am liebsten direkt „auf den Arm“ gesprungen. Letztendlich wurde beim Ausritt niemand abgesetzt und alle kamen heil und froh im Stall wieder an.</p>
<p>Zum Abschluß gab es noch ein kleines Lagerfeuer in der Halle, wo wir uns Stockbrot schmecken ließen und uns beim Anschauen der Bilder an die Highlights der Woche erinnerten. Als Fazit kann gesagt werden, dass es eine gelungene abwechslungsreiche Woche mit Höhen und Tiefen und einigen lustigen Erlebnissen war, die keiner von uns so schnell vergessen wird. Ein gaaaaanz großer Dank geht an Irma, die diesen Kurs möglich gemacht hat und uns ausgehalten hat und uns viel beigebracht hat. Und wir hoffen, dass wir uns nicht so schrecklich benommen haben und dass wir noch viele, weitere, schöne und gemeinsame Tage so verbringen dürfen. Vielen Dank!</p>
<p>Sarah &amp; Nicole</p>
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		<title>Osterferien: Erneuerung des Reitplatz-Zaunes</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 13:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der lange Winter uns gezwungen hat, einige wichtige Arbeiten ruhen zu lassen, möchten wir in den Osterferien die Erneuerung des Reitplatz-Zaunes in Angriff nehmen. Dafür suchen wir dringend noch Helfer/innen, damit diese Aktion schnell über die Bühne gehen und unser Reitplatz für den Reitbetrieb dieses Jahres in neuem Glanz erstrahlen kann. Selbstverständlich wird Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der lange Winter uns gezwungen hat, einige wichtige Arbeiten ruhen zu lassen, möchten wir in den Osterferien die Erneuerung des Reitplatz-Zaunes in Angriff nehmen. Dafür suchen wir dringend noch Helfer/innen, damit diese Aktion schnell über die Bühne gehen und unser Reitplatz für den Reitbetrieb dieses Jahres in neuem Glanz erstrahlen kann. Selbstverständlich wird Ihnen die Zeit als Arbeitstag angerechnet und wir werden versuchen, uns auf Ihre Terminmöglichkeiten einzustellen.</p>
<p>Bei Interesse melden Sie sich zur Terminabsprache bitte telefonisch unter 04191 – 85930  oder per Mail unter info@kattendorfer-reiterhof.de</p>
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